Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld
 

Renaturierung - Unser Kapital ist die Natur

Kiesabbau und Naturschutz sind keine Gegensätze!
Wird beim Eingriff des Kiesabbaus nicht die Landschaft zerstört?

Genau genommen wird die Landschaft nur neu gestaltet. Und diese Neugestaltung ist ein Gewinn für die Natur. In unserer Kulturlandschaft gibt es für viele Tiere und Pflanzen keinen Platz mehr und so sind viele Arten inzwischen vom Aussterben bedroht. In einer Kiesgrube entstehen bereits schon während des Abbaus und auch danach eine Vielzahl unterschiedlichster Biotope. Diese neue Vielfalt an wertvollen Lebensräumen bietet insbesondere selten gewordenen Arten wie Amphibien, Insekten, Vögeln und Pflanzen einen Überlebensraum und schützt viele Rote-Liste-Arten vor dem Aussterben.

Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld

Mitten im Naturpark der Holsteinischen Schweiz wird nun bereits seit 90 Jahren in Kreuzfeld Kies und Sand abgebaut. Seit 1973 liegt die Verantwortung in den Händen von Johann-Peter Wandhoff und inzwischen auch von seinem Sohn Volker Wandhoff. Bereits seit dieser Zeit gilt der Slogan „in der Natur- mit der Natur". Auch in Fachkreisen und in Umweltverbänden gilt die Rekultivierung und Renaturierung des Kiesabbaugeländes in Kreuzfeld landesweit als beispielhaft. Schon mehrere Umweltminister überzeugten sich bei persönlichen Begehungen von der geschaffenen Einzigartigkeit dieser neu entstandenen Landschaftsoase.

Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld

Während der Abbautätigkeit brüten hier an sonnenexponierten Hängen und in Steilwänden Uferschwalbenkolonien und der Eisvogel. In den geschaffenen Kleingewässern, Weihern und Seen mit vielen eingebauten Flachwasserzonen und ihren steinigen und sandigen Uferbereichen, leben der Flussregenpfeifer, der Kiebitz, die Brandgans, Fische, Frösche, Libellen, Wasserläufer und unterschiedlichste Entenarten.

Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld

Auf den nährstoffarmen und wüstenähnlichen Spülfeldern sind bereits die Sandwespe, der Sandlaufkäfer, Kreuzottern, Ringelnattern, Kreuzkröten, verschiedenste Schmetterlingsarten und Eidechsen, so wie eine große Vielfalt an Sträuchern und Pflanzen zu entdecken. Auch der Uhu brütet hier bereits seit vielen Jahren mit großem Erfolg. Selbst Rohrweihe und Seeadler kommen regelmäßig zur Futtersuche in das Gelände des Kies-und Schotterwerkes Kreuzfeld.

Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld

In den angelegten Nordhängen sind bereits über 100.000 verschiedene Laubholzbäume gepflanzt worden, so dass hier ein neuer Wald entstanden ist, der heute einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Inmitten der bereits abgebauten Landschaft sind Obststreuwiesen mit hunderten von unterschiedlichsten Wildobstbäumen angelegt worden, die Bienen und Schmetterlingen in der Blütezeit ein Eldorado bieten. Auch im aufgestellten großen Insektenhotel herrscht in dieser Zeit Hochbetrieb. Ein ideales Revier für den hier vorkommenden Schwarz-, Grün- und Buntspecht sind die erhalten gebliebenen alten abgestorbenen Bäume mit ihrem Totholz.

Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld

Das Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld gehört heute landesweit zu den ergiebigsten und bedeutsamsten Lagerstätten mit Vorräten für die nächsten Generationen. Insbesondere wird der gesamte Bereich des Kreises Ostholstein in großen Mengen mit den unabkömmlichen und für den Bau notwendigen Kiesen und Sanden in hoher Qualität, so wie auch mit Recyclingbaustoffen, auf kurzen Transportwegen versorgt.

Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld

Aber auch nach den Betriebsstunden des Kieswerkes werden Teile des Geländes nach Absprache für Aktivitäten zugänglich gemacht, die nur hier in dieser Form so möglich sind.

Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld - Renaturierung

Die Erdaufschlüsse stellen ein reizvolles Untersuchungsgebiet für Hobbygeologen und Fossilien-Sammler dar. Zahlreiche Versteinerungen und das überregional bekannte Holsteiner Gestein machen das Gelände zu einem bundesweiten Magneten für erdgeschichtlich und wissenschaftlich Interessierte. Der Motor-Club Malente absolviert auf einem abgeteilten und zur Verfügung gestellten Bereich des Werkgeländes zu vorgegebenen Zeiten regelmäßig sein Motorcross Training. Und auch die Bundesmarine, die Bundeswehr und der THW üben hier im schwierigen Gelände den Notfall. Die Polizei hat ebenfalls jahrelang zur Ausbildung ihrer Such-und Wachhunde einen Bereich des Werkes nutzen dürfen und auch Schulgruppen und kirchliche Jugendgruppen kommen jedes Jahr, um in ihrer Freizeit u.a. auch ihr Wissen zu erweitern. Zudem sind bereits zahlreiche Naturschutz-Exkursionen durchgeführt worden. Der imposante Findlingsgarten im Eingangsbereich des Kieswerkes ist für Touristen wie auch für Einheimische inzwischen zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.

Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld

Die betriebseigene Windkraftanlage, deren erzeugter Strom als regenerative Energiequelle zur Energieversorgung der Anlagentechnik des Kieswerkes beiträgt, ist als markanter Orientierungspunkt von weitem sichtbar.

Renaturierung im Kies- und Schotterwerk Kreuzfeld

So nutzen wir die Natur verantwortungsvoll und bereichern sie hinterher durch ein neues Gesicht. Als Anerkennung für eine vorbildliche Renaturierung wurde das Kies-und Schotterwerk Kreuzfeld im Jahr 2012 in einem bundesweiten Vergleich mit dem 2.Preis der Nachhaltigkeit vom Bundesverband der mineralischen Rohstoffe ausgezeichnet.

 

 
     
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